Gästebuch


DER HAMBURGER HOF MUSS BLEIBEN!
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Wir haben unseren Augen nicht getraut, als wir gelesen haben, dass der Hamburger Hof eventuell abgerissen werden soll. Leider war es kein verspäteter Aprilscherz, und zum Lachen ist uns von Red Tape Tendencies auch nicht zumute. In Minden stehen so viele Häuser leer. Aber die Lebenshilfe muss sich unbedingt das Gebäude aussuchen, in dem die Mindener Jugendlichen ein kulturelles Zentrum gefunden haben. Der Hamburger Hof ist nicht nur ein Treffpunkt für die Jugend. Sondern er ist auch eines der Zentren in Minden für Musik und Literatur – sowohl aus der örtlichen Szene wie auch aus ganz Deutschland und Europa geben sich die Gäste die Klinke in die Hand. Wir von Red Tape Tendencies haben selbst dort unseren ersten Auftritt gehabt. Und so geht es unzähligen Bands und Kulturbegeisterten, die im Hamburger Hof ihre ersten Schritte auf der Bühne gemacht haben. Wenn die Stadtplaner Mindens dieses Zentrum abreißen lassen, vernichten sie damit ein ganz wichtiges Stück der Mindener Kulturszene. Und das kann nicht im Interesse Mindens liegen. Der kulturelle Herzschlag der Stadt hat sowieso schon gewaltige Rhythmus-Störungen. Wird der Hof jetzt auch noch geopfert, hört das Herz auf zu schlagen. Und das kann es nicht sein. Der Hof muss bleiben! Die Lebenshilfe wird sicherlich auch noch ein anderes Gebäude für ihre Pläne finden. Es stehen genügend Häuser in Minden leer. Red Tape Tendencies.

Weitere Infos: http://blogs.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.view&friendId=487386846&blogId=532245495#ixzz0xf0OKe8n



Weitere Meinungen und
Leserbriefe zu dem Thema findet ihr unter:
www.mt-online.de/lokales/minden/3471975_Wird_Hamburger_Hof_bald_abgerissen.html



LESERBRIEF zum Thema

Wird „Hamburger Hof“ bald abgerissen?
(MT vom 02.04.2010)


Ein Center mit Beratungsräumen, Café, Bühnenbereich, Lehrküche, Wohn- und Pflegeräume, alles barrierefrei – es ist ein ehrenwertes Projekt, das die Lebenshilfe auf dem Gelände der Kneipe „Hamburger Hof“ plant. Entsprechend wohlwollend las ich Ihren Bericht über die Planungen, bis ich auf die beiden letzten Absätze stieß: Mit dem Inhaber des Hamburger Hofs, Mirmehdi Mazlumsaki, ist also noch gar nicht geredet worden.
„Was sollen wir groß mit einem Kneipenwirt reden“, mögen sich Herr Rogmann (Geschäftsführer der Lebenshilfe) und der Grundstückseigentümer gedacht haben, als man sich einig war. „Dem wird der Pachtvertrag gekündigt und gut ist.“ Schließlich geht es hier nicht um das Victoria-Hotel, sondern nur um den Hamburger Hof.
Dabei ist der Hamburger Hof aus der Mindener Szene nicht wegzudenken. Dort gibt es nämlich nicht nur Kickerturniere und gelegentliche Ausstellungen, sondern auch regelmäßige Lesungen und vor allem viele Konzerte. Kein Mainstream, dafür Auftritte von Bands aus dem ganzen Bundesgebiet und dem europäischen Ausland – jeweils garniert mit einer Band aus unserer Region, um auch diese zu fördern. Der „Hof“ ist nicht nur unter Musikern ein Begriff, eine Google-Suche nach „Hamburger Hof Minden“ zeigt 186 000 Treffer. Auch das ist Minden!
Wohlgemerkt, das Lebenshilfe-Center ist ein ehrenwertes Projekt. Aber es ist exakt diese elitäre, abgeschottete Vorgehensweise, die gerade bei vielen Jugendlichen den Eindruck von Hinterzimmer-Gemauschel entstehen lässt. Das ist natürlich nicht verboten, es ist nur grottenschlechter Stil. „Genau so läuft es nun mal“, denken viele. „Wir erfahren erst was, wenn alles schon gelaufen ist.“ Kein Wunder, wenn die Politikverdrossenheit immer weiter wächst.
Kein Wunder auch, dass sich Herr Mazlumsaki geschockt und wütend zeigte, als er erst von Ihrer Zeitung vom geplanten Abriss seines Gasthofs hörte. Schließlich geht es hier um seine Lebensplanung und die seiner jungen Familie – ein Aspekt, der der Lebenshilfe eigentlich am Herzen liegen sollte.

gez.
Hans-Heinrich Wege
hh_wege@web.de


Moin Mehdi!
Ich hoffe, du und deine Familie hatten frohe Ostern, trotz der besorgniserregenden Nachrichten, die wir aus der Zeitung entnehmen mussten. Daher haben wir auch mal ein Schreiben aufgesetzt und es auf unsere Homepage von Red Tape Tendencies gesetzt www.myspace.com/redtapetendencies Dort kannst du es unter Blog-Einträgen nachlesen. Damit wollen wir dich und den Hamburger Hof unterstützen und uns so für einen Verbleib deiner Gaststätte an Ort und Stelle einsetzen. Ich habe dir unsere Stellungnahme aber auch noch mal als Datei angehängt. Der Hof muss bleiben! Tschau, Felix.


DER HAMBURGER HOF MUSS BLEIBEN!
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Wir haben unseren Augen nicht getraut, als wir gelesen haben, dass der Hamburger Hof eventuell abgerissen werden soll. Leider war es kein verspäteter Aprilscherz, und zum Lachen ist uns von Red Tape Tendencies auch nicht zumute. In Minden stehen so viele Häuser leer. Aber die Lebenshilfe muss sich unbedingt das Gebäude aussuchen, in dem die Mindener Jugendlichen ein kulturelles Zentrum gefunden haben. Der Hamburger Hof ist nicht nur ein Treffpunkt für die Jugend. Sondern er ist auch eines der Zentren in Minden für Musik und Literatur – sowohl aus der örtlichen Szene wie auch aus ganz Deutschland und Europa geben sich die Gäste die Klinke in die Hand. Wir von Red Tape Tendencies haben selbst dort unseren ersten Auftritt gehabt. Und so geht es unzähligen Bands und Kulturbegeisterten, die im Hamburger Hof ihre ersten Schritte auf der Bühne gemacht haben. Wenn die Stadtplaner Mindens dieses Zentrum abreißen lassen, vernichten sie damit ein ganz wichtiges Stück der Mindener Kulturszene. Und das kann nicht im Interesse Mindens liegen. Der kulturelle Herzschlag der Stadt hat sowieso schon gewaltige Rhythmus-Störungen. Wird der Hof jetzt auch noch geopfert, hört das Herz auf zu schlagen. Und das kann es nicht sein. Der Hof muss bleiben! Die Lebenshilfe wird sicherlich auch noch ein anderes Gebäude für ihre Pläne finden. Es stehen genügend Häuser in Minden leer. Red Tape Tendencies.


Liebe Leute,

die Menschen reden ja bekanntlich viel zu viel übereinander statt miteinander.
Um das zu ändern sind hier zwei Nummern, die ihr in den kommenden Tagen gerne anrufen könnt, um ein wenig zu plaudern:
Da wäre einerseits
Tobias Bickle aus der Telefonzentrale der Lebenshilfe Minden, zu erreichen unter der Nummer 0571/97 40 500 oder
Jochen Rogmann, Geschäftsführer der Lebenshilfe Minden, zu erreichen unter der Nummer 0571/97 40 5013 bzw. Email: jrogmann@lebenshilfe-minden.de


Ruft zahlreich an oder schreibt E-Mails und nervt so richtig mit eurer Meinung zum Abriss des Hofs. Sagt ihnen, warum der Hamburger Hof für euch wichtig ist und dass sie ihre Finger vom Königswall 39 lassen sollen. Es gibt in Minden genug Leerstand, um einen anderen geeigneten Ort für das Begegnungszentrum der Lebenshilfe zu errichten. Dieses Zentrum sollte auch in Minden möglich sein, ohne den Hamburger Hof zu vertreiben.
Gebt die Nummern und Adresse weiter, damit noch viel mehr Menschen dort die Telefone und das Emailpostfach des Herrn Rogmann heiss laufen lassen.
Jens Rode


Sehr geehrte Frau Piske,(Lebenshilfe)

ich bin schockiert. Vor einiger Zeit las ich im Mindener Tageblatt über das Bauvorhaben der Lebenshilfe. Dies ist ein notwendiges und tolles Projekt. Normalerweise würde ich für jede Förderung eines solchen Projektes dankbar sein.
Aber...
Diesem Projekt soll der Hamburger Hof weichen.
Eine wundervolle Szenekneipe in Minden, die Band aus der Region, aber auch aus ganz Deutschland und angrenzendem Ausland eine Chance gibt. Darüberhinaus finden Lesungen und Überraschungsmenütage statt.
1. Warum wurde mit dem Wirt bislang nicht darüber geredet?
2. Warum erwägt man keine Alternativen aus dem Mindener Leerstand?
So wie der Hamburger Hof liegt, ist die Parkplatzsituation nicht ganz einfach, was für viele Behinderte ebenso wichtig ist, wie die Barrierefreiheit innerhalb des Gebäudes. Nicht das es in Minden keinen Leerstand gäbe. Da sollte sich doch ein Gebäude finden lassen, das für dieses tolle Projekt ebensogut, wenn nicht besser geeignet wäre.
Wie wäre es, wenn Familie Gärtner den Hamburger Hof mal besuchen würde? Am 29.04. bietet er wieder eines seiner Essen und Kultur Events. 13€ für ein 4-Gänge Menü, dessen Zusammenstellung eine Überraschung ist. Es werden an diesen Tagen Menüs aus anderen Kulturen (z.B. persisch) angeboten. Das wäre die Gelegenheit mit Mehdi einen Gesprächstermin zu vereinbaren.

Guten Appetit wünscht

Frauke Sauerland


Anzahl Gästebuch-Einträge: 6. [Gästebucheintrag hinzufügen]
Frank T. schrieb am 12.04.2010 00:30
Na super,
der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen.
Nachdem Du, lieber Mehdi, den Hamburger Hof auf Vordermann gebracht hast, fällt es jetzt irgendwelchen Sesselfurzern ein, dass jetzt, wo die "Dreckarbeit" gemacht wurde, eigentlich der ganze Laden abgerissen werden muss und eine Begegnungsstätte gebaut werden soll. Nein, so nicht....

Liebe Lebenshilfe und Stadtverordnete!
Minden hat genug Leerstände!!! Seht doch zu, dass Ihr die erstmal füllt, bevor Ihr wie die Elefanten im Porzellanladen wirbelt...
Der Hamburger Hof muss bleiben!

Aliya & Diana schrieb am 08.04.2010 17:17
Als wir das gehört haben waren wir schockiert. Der Hamburger Hof ist mit abstand der einzigste Grund warum wir so oft aus Espelkamp nach Minden fahren. Es ist einfach ein ganz besonderer Ort, man lernt viele neue Leute kennen und fühlt sich einfach aufgenommen dort. Die ganzen Konzerte, Bands und Vorlesungen sind einfach der Hammer. Wir schließen uns definitiv der Meinung der anderen an... DER HAMBURGER HOF MUSS BLEIBEN!!!

Mehdi egal was passiert wir stehen hinter dir und unterstützen dich wo wir nur können!
Gundo Meyer (http://www.myspace.com/thebigbungle) schrieb am 07.04.2010 16:32
Moin Mehdi,
als den Zeitungsbericht gelesen habe, dachte ich erst an einen Aprilscherz. War aber leider keiner.
Der Hof muß bleiben, da er Minden ein einzigartiges Kulturprogramm bietet. Für regionale Bands ist er äußerst wichtig, da es hier immer eine Möglichkeit gibt seine Musik zu präsentieren.
Wenn du irgendetwas organisieren willst um den Hof zu retten, kannst du auf jeden Fall mit unserer Unterstützung rechnen.
Lucky M. schrieb am 06.04.2010 17:18
Meine Meinung zu der Sache: Minden soll ja den Ruf einer sehr musikalischen Stadt haben, was daran wahr ist oder nicht, steht außer Frage, Fakt ist, dass der Hamburger Hof so wie er heute ist und wie er schon seid Jahren war, die einzige wirklich gute Anlaufstelle ist, um dort Konzerte zu spielen. Das Anne Frank Haus ist, mit seinen 2 Veranstaltungen pro Jahr, dagegen ein Witz.

Es ist absolut großer Bullshit, den Hof zu elemenieren. Der Laden hat eine Einstellung, eine Aussage, einfach das, was aus einer Bar etwas mit Herz macht.

Ich denke, es werden nicht wenige sein, die damit nicht einverstanden sind, weil sie sich dort zuhause fühlen, so ist zumindest mein Eindruck des letzten Osterwochenende. Viele Menschen sind wütend darüber, falls der liebe besitzer seine Pläne umsetzt, wird er sich wohl zusammen mit Herrn Rogmann eine Wohnung in Stuttgard teilen müssen, weil beide dann hier in Minden nicht mehr willkommen sind...

Und mal ganz ehrlich, lieber Herr Rogmann, vllt wäre es eine größere "Lebenshilfe", ihr vorhaben auf dem Gelände des Rampenlochs oder anderen Ruinen zu verwirklichen.

Julian Dorl (http://www.myspace.com/subrockshow) schrieb am 05.04.2010 20:46
Hi Mehdi,
also wenn man dir irgendwie helfen kann sag bescheid! Der Hamburger Hof MUSS bleiben!!!
Jan Amtage schrieb am 18.02.2010 13:33
Achja der Hamburger Hof .. der schönste ort in Minden .. Mehdi wir bleiben dir immer treu :D
 
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